Die Verletztenliste in der Fußball Bundesliga wird immer länger

Die Verletztenliste in der Fußball-Bundesliga wird immer länger, fast alle Vereine haben derzeit Verletzte zu beklagen. Bei vielen Klubs haben sich in den vergangenen Tagen und Wochen insbesondere viele Stammspieler und Leistungsträger verletzt. Wir werfen einen Blick auf die prominentesten Ausfälle in der Bundesliga.

Muskuläre Probleme, Mittelhandbruch, Kreuzbandriss oder Hüftprobleme – die Liste an Verletzungen, die sich ein Profifußballer zuziehen kann ist nahezu unendlich lang. Vor allem jene Profis, die alle drei Tage spielen müssen, werden besonders häufig von Verletzungen heimgesucht, da diesen schlichtweg die nötige Zeit zum Regenerieren fehlt.

Leverkusen, das Verletztenlazarett der Liga

Besonders hart hat es zuletzt vor allem Bayer Leverkusen erwischt. Die Werkself muss seit Saisonbeginn immer wieder mit Ausfällen kämpfen. Allein letzte Woche haben sich mit Kevin Volland (Faserriss), Admir Mehmedi (Oberschenkelprobleme) und Kevin Kampl (Mittelfußprellung) drei neue Spieler verletzt, alle im Offensivbereich und alle potenzielle Stammspieler. Alle drei werden in diesem Jahr kein Pflichtspiel mehr für Leverkusen absolvieren. Besonders bitter ist der Ausfall von Kapitän Lars Bender, der diese Saison kaum zum Einsatz gekommen ist. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat gerade einmal acht Spiele im Trikot von Bayer absolviert und stand dabei durchschnittlich weniger als 60. Minuten auf dem Platz. Bender hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Seit 2009 verpasste er wegen diverser Verletzungen bereits 72 Spiele für Leverkusen. Aktuell machen ihm Fersenprobleme zu schaffen.

Die vielen Verletzungen bei Leverkusen machen sich auch in der Tabelle bemerkbar. Der Champions League-Teilnehmer liegt derzeit nur auf dem 9. Rang. Auch der Sportwetten-Anbieter 888Sport sieht in Leverkusen nicht mehr (wie noch vor der Saison) den Top-Favoriten auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Dominguez hängt die Fußballschuhe an den Nagel

Auch Borussia Mönchengladbach hat es diese Saison in Sachen Verletzungen (mal wieder) sehr hart getroffen. Patrick Herrmann hat sich das Innenband und das Syndesmoseband gerissen und fällt bereits seit Wochen aus. Herrmann gehörte in der abgelaufenen Saison noch zu den Topscorern bei den Fohlen. Bisher hat er allerdings in 12 Spielen (wettbewerbsübergreifend) weder ein Tor erzielt noch eines vorbereitet.

Den wohl größten Schock erlebten die Verantwortlichen in Gladbach jedoch mit Alvaro Dominguez. Der Spanier plagte sich bereits seit 2 Jahren mit anhaltenden Rückenproblemen und wurde mehrfach operiert, doch Dominguez hat nach wie vor Schmerzen und hat diese Woche bekannt gegeben, dass er seine aktive Karriere als Profifußballer beendet und das im Alter von gerade einmal 27 Jahren.

Dortmund und Bayern bleiben halbwegs verschont

Mit Blick auf die aktuelle Verletztenliste beim FC Bayern und Borussia Dortmund fällt einem auf, dass die beiden Spitzenteams derzeit von größeren Verletzungen verschont werden. Beim BVB fehlt mit Roman Bürki (Mittelhandbruch) zwar die aktuelle Nr. 1 im Tor. Doch mit Roman Weidenfeller hat Borussia nicht nur einen erfahrenen Mann als Ersatz, sondern auch einen mit nachgewiesenen Qualitäten.

Beim FC Bayern ist derzeit „nur“ Kingsley Coman schwerer verletzt. Der Franzose hat sich im November bei der französischen Nationalmannschaft einen Kapselriss im Sprunggelenk zugezogen, dürfte jedoch laut Angaben der Bayern im Januar wieder sein Trainingscomeback beim deutschen Rekordmeister feiern. Natürlich gibt es immer mal wieder kleinere Verletzungspause für Spieler wie Arjen Robben oder Franck Ribery, aber große Verletzungen mit langen Ausfallzeiten mussten die Bayern in der laufenden Saison kaum hinnehmen.

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